Schneller Mobilfunkausbau in Dresden

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In der Stadt wird es zukünftig noch besseren Mobilfunkempfang geben. Eine entsprechende Rahmenvereinbarung für den Ausbau haben Dresden, die Technischen Werke und die Telekom-Tochter DFMG Deutsche Funkturm GmbH abgeschlossen.

Die Stadt will geeignete kommunale Liegenschaften als Standorte für den Netzausbau zur Verfügung stellen. Die Deutsche Funkturm darf öffentliche Beleuchtungsmasten und Infrastrukturen der Versorgungs- und Verkehrsbetriebe für den Ausbau kleiner Funkzellenanlagen nutzen, wie die Stadt mitteilte. Die sogenannten Small Cells sollen die Kapazitäten des Mobilfunknetzes steigern. Insbesondere an Orten mit hohem Verkehrsaufkommen sorgt das für guten Empfang, so die Stadt.

Dresden investiert nicht selbst. Die Infrastrukturbetreiber nutzen städtische Grundstücke zur Errichtung von Mobilfunkantennen mit. Die Stadt erhält dafür ein Mitnutzungsentgelt.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Die möglichst flächendeckende und gleichzeitig leistungsfähige Mobilfunkversorgung ist Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung nahezu aller Lebens- und Arbeitsbereiche. Sehr deutlich zeigt sich in der aktuellen Corona-Krise, welche Bedeutung die Telekommunikation als kritische Infrastruktur hat. Deshalb freue ich mich, dass wir durch die jetzt geschlossene Kooperation den Ausbau unserer Mobilfunknetze zügig weiter vorantreiben können.“

Dr. Frank Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der SachsenEnergie und Sprecher der Geschäftsführung der Technischen Werke Dresden (TWD): „Eine aktive Mitgestaltung der digitalen Infrastruktur ist zentraler Bestandteil unseres Versorgungsauftrags. Dazu gehört selbstverständlich der flächendeckende Zugang zu modernem Mobilfunk und superschnellem Internet als wichtiger Wirtschaftsfaktor sowie Garant für hohe Lebensqualität in unserem Versorgungsgebiet.“

Dr. Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer DFMG Deutsche Funkturm GmbH: „Wir freuen uns, den Aufbau einer zukunftssicheren Mobilfunkversorgung in Dresden in Kooperation mit der Stadt und den kommunalen Unternehmen voranzutreiben. Der Bedarf an mobilen Daten steigt rasant und für ein leistungsstarkes 5G-Netz muss die Infrastruktur mitwachsen. Die Nutzung städtischer Liegenschaften wird dabei helfen, dass der Mobilfunkausbau mit den Kundenbedürfnissen Schritt hält.“

Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden: „Dresden ist weltweit führend in der 5G- und 6G-Forschung. Diese Mobilfunktechnologien erlaubt mit ihren enormen Datenraten etwa eine vernetzte Robotik und Automation, mit der wir uns wiederum international als Hochtechnologie-Standort behaupten. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Wirtschaft, auch in der Medizin und im Alltag werden damit Anwendungen möglich, von denen die gesamte Gesellschaft profitiert.“