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Schneechaos auf unseren Straßen

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Schnee sorgt für Verkehrs­chaos in Sachsen -  Auf den Autobahnen haben sich kilome­ter­lange Staus gebildet. Autos rutschten in den Straßen­graben; LKW stellten sich auf den glatten Straßen quer. Auch Bahnfahrer hatten wegen des Winter­wet­ters mit Verspä­tungen und Zugaus­fällen zu kämpfen. Es kam zu Verspä­tungen von bis zu fünf Stunden. Zu Problemen kam es unter anderem bei Verbin­dungen von und nach Leipzig.Bei uns in Sachsen schneite es am meisten. Teilweise fiel in der sächsi­schen Schweiz 30 Zenti­meter Neuschnee, frische und starke Winde sorgten für Schnee­ver­we­hungen. „In Dresden sieht es katastro­phal aus“, so ein Polizei­spre­cher. Es schneie ununter­bro­chen und viele Autos seien zusam­men­ge­prallt. Verletzte gab es aber keine, dafür mehrere Staus im Erzge­birge. Bei Chemnitz war die Bundes­straße 171 gesperrt und mehrere Lastwagen waren in Straßen­gräben gerutscht. Auch die Deutsche Bahn warnte vor erheb­li­chen Verkehrs­stö­rungen in den Morgen­stunden in Sachsen und Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auf den Gleisen lag so viel Schnee, dass viele Züge nicht fahren konnten. Die Bahn musste deshalb den Fernver­kehr aus Leipzig nach Nürnberg komplett einstellen und auch das thürin­gi­sche Städt­chen Gerstungen war vom Zugver­kehr abgekap­selt. Nach Auskunft der Meteo­ro­logen vom Deutschen Wetter­dienst ließen die Schnee­fälle aber allmäh­lich nach. Der DWD hatte deshalb seine Unwet­ter­war­nungen am frühen Morgen aufge­hoben.