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Schneebruch gefährdet Spaziergänger in Sachsens Wäldern

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Sachsenforst warnt eindringlich davor, die Wälder für einen Wochenend-Spaziergang zu betreten. Die Forsten im Freistaat tragen eine zu hohe Schneelast. Darum kommt es zu Schneebruch.

Sachsenforst-Sprecher Renke Coordes hat unserem Sender gesagt, dass die Lage weiterhin angespannt ist. Nasser und damit schwerer Schnee pappt regelrecht auf den Bäumen. Darum kann Wind den Schnee auch kaum herunter wehen. Nicht nur Äste, sondern ganze Kronenteile brechen ab.

Das betrifft vor allem die Höhenlagen im Vogtland, im Erzgebirge, der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz. Auf kahlen Laubbäumen im Flachland bleibt zwar weniger Schnee liegen. Trotzdem heißt es auch hier: Wälder nicht betreten!

Auch für manch kleinere Tiere wie Frischlinge oder Rehkitze bedeutet der Schnee Probleme. Sie können sich im tiefen Schnee schlecht fortbewegen. Viele der Jungtiere sterben, wenn sie nass, unterkühlt und erschöpft sind. Erwachsenes Rotwild stört der Winter dagegen nicht, weil es längere Beine hat und notfalls abwandern kann.