Schnee und Glätte machen Kraftfahrern Probleme

Zuletzt aktualisiert:

Auf vielen Straßen in Stadt und Land ging es am Donnerstag nur im Schneckentempo vorwärts. Starker Schneefall behindert den Verkehr. Schon gestern Abend gab es örtlich Wintergewitter. Der Deutsche Wetterdienst hatte eine Warnung auch für unser Sendegebiet herausgegeben. Am frühen Morgen setzte erneut starker Schneefall ein, dazu noch stürmischer Wind. Je nach Lage fielen zwischen 5 und 12 Zentimeter Neuschnee.

Der Winterdienst ist mit der kompletten Flotte unterwegs. Bis kurz vor Mitternacht waren die Räum- und Streufahrzeuge im Einsatz. Nach einer kurzen Pause ging es 03:00 Uhr wieder los. Vorrangig geräumt werden zunächst die Hauptverkehrsstrecken und die Berg- und Gefällelagen.

Behinderungen durch Glätte gab es z. B. auf der Stuttgarter Straße. Auf der Großenhainer Straße staute es sich durch einen liegengebliebenen Bus an der Autobahnanschlussstelle Wilder Mann. Aber auch auf der B101 zwischen Meißen und Nossen und auf der B182 zwischen Strehla und Paußnitz gab es Behinderungen. Hier war am Mittwochabend ein LKW DAF von der Fahrbahn gerutscht. Die Bergung des beladenen Sattelzugs war die Bundesstraße für mehrere Stunden gesperrt.

Bis zum späten Vormittag mehr als 40 Unfälle

Schneeverwehungen machen vor allem auf freien Überlandstrecken und auf den Autobahnen Probleme – besonders auf der A4 zwischen Dresden und Chemnitz. Aber auch auf der A17 zwischen Pirna und Heidenau  gab es 20 Kilometer Stau wegen eines querstehenden LKW.

Bis zum Morgen wurde laut Polizeidirektion Dresden im Sendegebiet sieben Lkw-Fahrern geholfen, die aus eigener Kraft nicht mehr vorangekommen sind. Die Autobahnpolizei wird dabei vom Technischen Hilfswerk unterstützt.

Bis zum späten Vormittag wurden 44 Unfälle erfasst. Zwei Menschen wurden dabei verletzt.

Anm.d Redaktion: Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert