Schnee und Eis sorgen für lange Staus im Berufsverkehr
Schnee und Eis sorgen weiterhin für Probleme auf den Straßen in Dresden und Umgebung. Auf der A4 hat es am Dienstagnachmittag mehrfach gekracht, zwischen Wilsdruff und Dresden-Flughafen bildete sich ein kilometerlanger Stau. Auch in der Gegenrichtung ging es nur im Schritttempo voran, dort sorgten Gaffer für Stau. In Höhe der Raststätte Dresdner Tor hatte sich ein LKW quer gestellt. Aufwändige Bergungsarbeiten sind gestartet. In der Gegenrichtung passierten Autofahrer den Unfall im Schritttempo, deswegen auch dort Stau. Unfälle wurden auch am Dreieck Dresden West und am Wilden Mann vom Verkehrswarndienst registriert. Auch auf der A17 krachte es mehrfach. Unfälle wurden auch im Osterzgebirge rund um Glashütte und Freital gemeldet. Zwischen Meißen und Nossen stellten sich mehrere LKW quer.Die Polizei verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Unfallzahlen. Bis zum Nachmittag waren es 63. Der Winterdienst ist zwar mit 60 Mitarbeitern in Dresden unterwegs, kommt aber nicht überall hinterher.Verspätungen bei den DVB Auch bei den Dresdner Verkehrsbetrieben geht es spürbar langsamer. Es gibt im gesamten Netz Verspätungen, sagte uns Sprecher Falk Lösch. Aber es werden alle Linien bedient. Bei der 61 musste der Verkehr am Fernsehturm für eine Stunde unterbrochen werden. Zudem wurden Weichen in Altpischen oder am Bahnhof Mitte immer wieder mit Schnee zugeschoben. Auch am Pohlandplatz und am Pirnaischen Platz warteten Fahrgäste bis zu 30 Minuten auf ihre Bahnen und Busse. Am späten Nachmittag gab es bei der 66 Probleme auf der Südhöhe und in Freital. An der Jacobistraße in Striesen rutsche ein Bus der Linie 61 gegen ein Verkehrsschild. Einige Busse haben über 15 Minuten Verspätungen. Bei den Straßenbahnen bildeten sich auch immer wieder Verspätungen.Probleme auch am FlughafenUnterdessen hat auch der Dresdner Flughafen mit Schnee und Eis Probleme, Flüge von und nach München und Zürich wurden gestrichen oder umgeleitet. Auch eine Urlaubsmaschine aus Fuerteventura war in der vergangenen Nacht betroffen, da erst die Landebahn geräumt werden musste.