Schnee und Eis machen Kraftfahrern rund um Dresden Probleme
Schnee und Eis machen es Kraftfahrern am Dienstag wieder schwer. Eisregen, Neuschnee und Minusgrade haben die Straßen in Dresden und im Umland in gefährliche Rutschbahnen verwandelt. Wie schon am Morgen, gab es auch nachmittags im Berufsverkehr Staus und Verzögerungen. Auch auf den Autobahnen ist zeitweise nur Schritttempo möglich.Der Dresdner Winterdienst ist mit Vollbesetzung seit drei Uhr im Zweischichtbetrieb im Einsatz, teilte ein Sprecher mit. Dennoch waren viele Straßenam Morgen glatt. 50 Arbeitskräfte sind mit 41 Streufahrzeugen unterwegs. Sie konzentrierten sich dabei zunächst auf die wichtigsten Hauptverkehrsstrecken, insbesondere die Höhenlagen des Stadtgebietes, Gefällestrecken, Buslinien und Brücken. Bis zum Abend ist weiter leichter Schneefall angekündigt. Der Winterdienst bleibt zweischichtig besetzt und arbeitet voraussichtlich bis in die Abendstunden. Probleme auch bei VerkehrsbetriebenDer Berufsverkehr war spürbar langsamer. Während es im Umland vor allem Probleme durch Schneeverwehungen gibt, wie zum Beispiel auf der B6 zwischen Fischbach und Großharthau, macht der Neuschnee bei uns in der Stadt den Verkehrsbetrieben Schwierigkeiten. Es gibt im gesamten Netz Verspätungen, sagte uns Sprecher Falk Lösch. Von wenigen Minuten bis zu einer Stunde auf Berglinien wie der 61. Zudem wurden Weichen in Altpischen oder am Bahnhof Mitte immer wieder mit Schnee zugeschoben. Auch am Pohlandplatz und am Pirnaischen Platz warteten Fahrgäste bis zu 30 Minuten auf ihre Bahnen und Busse. Leicht gestiegene UnfallzahlenLaut Polizei gab es nachts nur wenige Blechunfälle. Am Brabschützer Berg auf der A4 hing zudem wieder ein Brummi fest. Im Tagesverlauf wurden dann 63 Unfälle in Dresden und Umgebung seit Mitternacht registriert. Das sind etwas mehr als sonst.Flughafen muss Landebahn räumenUnterdessen gab es auch am Dresdner Flughafen Probleme mit Schnee und Eis, Flüge von und nach München und Zürich wurden gestrichen oder umgeleitet. Auch eine Urlaubsmaschine aus Fuerteventura war in der vergangen Nacht betroffen, da erst die Landebahn geräumt werden musste. Die Maschine konnte dann nach einem Zwischenstopp in Leipzig mit einer Ausnahmegenehmigung um 01:30 Uhr landen.
