Schmalspurbahnen dampfen in die neue Saison
Nach einer dreiwöchigen Streckensperrung auf der Lößnitzgrund- und der Weißeritztalbahn geht es für beide Schmalspurbahnen mit Volldampf in die neue Fahrsaison. Ab Samstag, 23. März schnaufen die beiden Bahnen wieder los.
Die Pause wurde genutzt, um bei der Lößnitzgrundbahn 200 Schwellen zwischen den Haltepunkten Bärnsdorf und Berbisdorf zu tauschen und neuen Schotter auf dem entsprechenden Teilstück zu verteilen. Diese Maßnahme hat rund 60.000 Euro gekostet und wurde vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe finanziell unterstützt. Für den Frühjahrsputz wurden die Stationen gereinigt sowie Lokomotiven und Wagen gewartet.
Auf der Weißeritztalbahn drehte sich ein Großteil der Arbeiten um die Brücke über die B171 in Obercarsdorf. Sie wurde aufgrund eines Schwertransportes ausgehoben. Nach dem Ausheben wurden kleinere Instandhaltungsmaßnahmen an der Brücke ausgeführt. Mit dem Abschluss der Transporte wurde die Brücke wieder eingehoben und an den Schienenstrang angebunden.
Die größte Baumaßnahme erfolgte am Bahnübergang der Vorsperre zur Talsperre Malter. Hier wurde das Fahrverbot für den Straßenverkehr genutzt, um den Bahnübergang grundhaft instand zu setzen. Dafür wurden ca. 30.000 Euro ausgegeben. Auch diese Maßnahme wurde vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe unterstützt.
In der kommenden Woche werden dann die Wagen der beiden Bahnen von Kindergärten österlich geschmückt. Die Weißeritztalbahn lockt zu Ostern mit Zweizugbetrieb von Karfreitag bis Ostermontag. Es fahren täglich vier Züge von Freital-Hainsberg über Dippoldiswalde bis Kurort Kipsdorf und zurück. Abends dampft ein weiterer Umlauf bis Dippoldiswalde und zurück. Auf der Lößnitzgrundbahn fahren von Karsamstag bis Ostermontag ebenfalls mehr Züge. Die planmäßigen Dampfzüge erhalten Verstärkung von den Zügen des Traditionsbahn Radebeul e. V.
