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Schlaglochalarm auf 200 Straßenab­schnitten in Dresden

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Die Stadt Dresden hat in diesem jahr bisher mehr Winter­schäden auf den Straßen festge­stellt, als im vergan­genen Jahr. Das liegt vor allem an dem wieder­holten Frost-Tau-Wechsel, sagte Reinhard Koett­nitz, der Leiter des Straßen- und Tiefbau­amtes bei einem Presse­termin an der stark beschä­digten Caspar-David-Fried­rich-Straße. Insge­samt gibt es bis jetzt auf etwa 200 Straßen­ab­schnitten erheb­liche Schäden. Rund 60 Prozent davon müssen flächen­haft geflickt werden oder die Decke muss getauscht werden, sagte Koett­nitz. Auf knapp 60 Straßen­ab­schnitten warnen Hinweis­schilder vor Straßen­schäden.Auf 20 Prozent der Straßen­ab­schnitte haben sich gefähr­liche Schlag­lö­cher gebildet, die zeitnah oder sofort provi­so­risch mit Kaltmischgut geschlossen werden mussten, sagte Koett­nitz. Seit zwei Wochen sind die Asphalt­misch­an­lagen wieder in Betrieb. Der städti­sche Regie­be­trieb Zentrale Techni­sche Dienst­leis­tungen ist mit allen verfüg­baren Flick­zügen im Einsatz um Straßen­schäden zu beheben, so Koett­nitz. Auch auf Gehbahnen werden seit Beginn des Tauwet­ters gehäuft Schäden sichtbar. Der Frost hob Platten­be­läge an und führte so zu Stolper­stellen, die aller­dings erst bei konstant frost­freier Witte­rung etappen­weise abgear­beitet werden können, hieß es. Die endgül­tige Schadens­summe liegt noch nicht vor. Bei erneuten Winter­ein­brü­chen kann es zu erheb­lich mehr Schäden kommen. Gegen­wärtig stehen für die Winter­scha­dens­be­sei­ti­gung eine Million Euro aus einem Förder­pro­gramm des Freistaates zur Verfü­gung. Die Stadt­ver­wal­tung rechnet damit, circa eine weitere Million Euro aus dem laufenden Haushalt für die Straßen­un­ter­hal­tung speziell für die Winter­scha­dens­be­sei­ti­gung in Anspruch nehmen zu müssen. Wir suchen zusammen Ihnen mit hier die schlimmsten Schlaglochpisten in Dresden und Umgebung.