++ EIL ++

Schlägereien nach Dresden-Rostock-Spiel bringen Zug zum Stehen

Zuletzt aktualisiert:

Gewalt­tä­tige Ausschrei­tungen unter Fußball-Fans von Dynamo Dresden und dem FC Hansa Rostock haben am Samstag einen Zug zu einem unfrei­wil­ligen Stopp gezwungen. Nach der unent­schieden (2:2) ausge­gan­genen Partie habe sich die Lage im Regio­nal­ex­press von Dresden nach Leipzig so zugespitzt, dass dieser nicht habe weiter­fahren können, teilte die Bundes­po­lizei am Samstag­abend mit.

Den Angaben zufolge war eine sechs­köp­fige Gruppe Rostock-Anhänger von 15 Dynamo-Fans attackiert worden. Dabei wurde ein Mensch verletzt, der jedoch eine ärztliche Behand­lung abgelehnt habe.

Unmit­telbar nach dem Spiel hatte die Polizei­di­rek­tion Dresden zunächst noch von einem „überwie­gend fried­li­chen und sport­be­tonten Fußball­nach­mit­tag“ berichtet.

Weil aller­dings schon vor der Begeg­nung Anhänger beider Mannschaften anein­an­der­ge­raten seien, habe die Polizei 69 Rosto­cker Fans für die Dauer des Matches in Gewahrsam genommen. Gegen sie ermit­tele die Kripo wegen Landfrie­dens­bruchs. Es seien 950 sächsi­sche Polizei­be­amte und rund 200 Bundes­po­li­zisten im Einsatz gewesen.