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Schiedsstelle für geplanten Personalabbau bei Globalfoundries eingesetzt

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Die Verhand­lungen über den geplanten Stellen­abbau bei Global­foundries können beginnen. Wie die Sächsi­sche Zeitung schreibt, hat das Landes­ar­beits­ge­richt in Chemnitz am Mittwoch eine Einigungs­stelle einge­setzt. Sie besteht aus je vier Vertre­tern von Firmen­lei­tung und Arbeit­neh­mern un einem ehema­ligen Arbeits­richter als entschei­dender Leiter, den sich Global­foundries gewünscht hatte. Der Betriebsrat wollte eigent­lich neun Vertreter auf jeder Seite und einen anderen Richter und hatte deshalb geklagt. Die Einigungs­stelle soll nun unter anderem Richt­li­nien zur sozialen Auswahl für die betriebs­be­dingten Kündi­gungen verhan­deln. Global­foundries hatte im Oktober 2015 angekün­digt, bis zu 800 der insge­samt 3.700 Arbeits­plätze abbauen zu wollen.