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Sanierung des Nordbades dauert länger

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Die Sanierung des Nordbades in der Dresdner Neustadt dauert länger als geplant. Grund dafür sind pandemiebedingte Ausfälle bei den beauftragten Firmen, heißt es von Seiten der Dresdner Bäder.

Mit der dringend notwendigen Sanierung des Nordbades wurde bereits im Juni 2021 begonnen. Die Sauna und die Schwimmhalle mussten daher geschlossen werden. Ursprünglich hätten die Maßnahmen im Herbst 2022 abgeschlossen werden sollen. Doch nun steht fest: Erst im April 2023 wird mit der Fertigstellung gerechnet. Die beauftragten Firmen sind aus pandemiebedingten Gründen dieses Jahr nicht mehr arbeitsfähig, erklärte der Geschäftsführer Matthias Waurick. Hinzu kommt, dass sich weniger Firmen für die Ausschreibung melden. Die Material-Knappheit wirkt sich ebenfalls verzögernd aus. Auch wurden nicht vorhersehbare Schäden an den Abwasser- und Entlüftungsleitungen festgestellt.

Sanierung betrifft vor allem technische Anlagen

Das Nordbad ist denkmalgeschützt. Die technischen Anlagen benötigen dringend eine Modernisierung, auch ein Großteil des Fußbodens wird erneuert. Das äußere Erscheinungsbild von Dresdens ältester Schwimmhalle wird sich hingegen kaum verändern, auch am Hallenbad und in der Sauna gibt es kaum Korrekturen. Das Nordbad wurde 1895 eröffnet.