Sanierung der Kirche Leubnitz-Neuostra fast abgeschlossen

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In Leubnitz-Neuostra geht die Sanierung der Kirche mit großen Schritten voran. Der Bund unterstützt die Baumaßnahme mit 165.000 Euro. Bei einer Besichtigung konnte sich der Dresdner Bundestagsabgeordnte Markus Reichel ein Bild von den Arbeiten machen.

Durch die Austrocknung des Untergrundes war der Boden der Kirche geschrumpft, Risse hatten Wände und Gewölbe durchzogen und die Kirche war zeitweise nicht nutzbar. Das Gebäude wurde deshalb mit 36 kleinen Bohrpfählen bis in eine Tiefe von zwölf Metern mit dem Untergrund verbunden und dadurch statisch gesichert. Der derzeitige Feuchtigkeitsstatus des Geländes soll stabilisiert werden, damit es im Untergrund keine weitere Bewegung gibt und nicht in wenigen Jahren wieder Risse auftreten.

„Wir befinden uns in der letzten Phase der Sanierung“, erklärt Pfarrer Dr. Wolf-Jürgen Grabner. „Der krönende Abschluss wird die Instandsetzung der Orgel sein.“ Er freut sich über die überwältigende Spendenbereitschaft, die das Vorhaben neben den Fördermitteln von Bund und Land erst möglich gemacht hat.

„Es freut mich sehr, dass sich auch der Bund daran beteiligt hat, eines der ältesten und schönsten Kirchenbauwerke Dresdens wieder in Stand zu setzen“, betont Dr. Markus Reichel.