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Sanierung der Carolabrücke am Donnerstag Thema im Stadtrat

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Die geplante Sanierung der Carolabrücke ist am 26. September noch einmal  Thema im Stadtrat. Da bereits eingeplante Fördermittel von rund 3,9 Millionen Euro vom Freistaat nicht kommen, soll ein Teil des Geldes aus dem Finanztopf zur Sanierung der benachbarten Albertbrücke genommen werden.

Dort hatte die Stadt einen größen Eigenanteil eingeplant, der nun nicht für die Albertbrücke gebraucht wird. Mit den Arbeiten kann dann vermutlich noch in diesem Jahr begonnen werden.

„Die Carolabrücke ist derzeit unser größtes Sorgenkind“, sagte uns Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.  In den Beton dringt immer wieder Tauwasser ein. Einige Teile unter der Brücke sind bereits abgesperrt, da Betonteile herunter fallen könnten.

Ein weiteres Thema ist der Klimaschutz. Es gibt einen Antrag, mit dem der Klimanotstand für unsere Stadt ausgerufen werden soll. Die Stadtverwaltung soll beauftragt werden, zum Beispiel Bauvorhaben auf ihre Auswirkungen auf das Stadtklima zu überprüfen.
Den Klimanotstand haben zum Beispiel schon Städte wie London, Basel und Düsseldorf ausgerufen.

Auf der Tagesordnung am 26. September ist auch ein Antrag der FDP, wonach auf der Hauptstraße ab Sommer des nächsten Jahres Kunst- und Trödelmärkte stattfinden sollen.

Die Grünen wollen am Donnerstag einen Ausbau der Radwege und den Wegfall einer Autospur auf der Albertstraße per Eilantrag auf die Tagesordnung setzen lassen, da die Einreichungsfrist für Fördermittelanträge am 31. Oktober endet.

Weiteres Thema ist beispielsweise der Umbau der Louisenstraße in der Neustadt zu einer Straße mit viel Platz für Fußgänger und Radfahrer und mit wenigen Autos und Tempo 20.

Mehr Informationen zur Stadtratssitzung am 26. September finden Sie hier.