• Der Fichtepark in Dresden. Foto: Wikipedia Paulae

Sanierte Teichanlage geht im Fichtepark in Betrieb

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In dem vergangenen Jahren ist die historische Teichanlage im Fichtepark im Dresdner Stadtteil Plauen saniert worden. Am Dienstagnachmittag heißt es dort: "Wasser marsch".

Damit startet auch Plauen in die Brunnensaison, steht in einer Mitteilung der Stadt. Die Anlage war so marode, dass sie 2013 stillgelegt wurde. Die Sanierung hat fast 220 000 Euro gekostet. 18 000 Euro davon hatten die Dresdner gespendet.

Hier finden Sie die komplette Mitteilung der Stadt:

Wasser marsch in der Teichanlage Fichtepark
Dresdner spendeten mehr als 18 000 Euro für Sanierung

Die historische Teichanlage im Fichtepark ist wieder hergestellt. Sie geht am Dienstag, 15. Mai 2018, in Betrieb. Damit beginnt auch im Stadtteil Plauen die neue Brunnensaison. Fachleute haben die Staustufen und den Bachlauf denkmalgerecht saniert. Das neue frostsichere Fundament und die Abdichtungen sollen mindestens 25 Jahre halten. Die Sanierung kostete 216 000 Euro. Viele Bürgerinnen und Bürger folgten seit 2013 dem Spendenaufruf des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. So kamen rund 18 550 Euro zusammen. „Herzlichen Dank an alle für ihre Unterstützung. Mit ihren Spenden und Mitteln aus dem städtischen Haushalt wurde die umfangreiche Reparatur der gesamten Teichanlage mit Quellkammer, Staustufen, Bachlauf und Teich möglich“, freut sich Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Der Fichtepark wurde 1891 zunächst als „Westendpark“ eröffnet und erhielt fünf Jahre später den charakteristischen Bismarckturm. Im Jahr 1903 kam eine großflächige Teichinstallation hinzu. Sie hat einen Wasserlauf, der im oberen Parkbereich einer Quelle entspringt und in den unten gelegenen Teich mündet. Anlässlich des 175. Geburtstages von Johann Gottlieb Fichte, einem bedeutenden deutschen Philosophen, wurde der Park 1937 in „Fichtepark“ umbenannt. 1954 erhielt der Bismarckturm den Namen „Fichteturm“. Bachlauf und Teich sind zuletzt 1992 saniert worden. Über die Jahre wurden Wasserrinne, Staustufen und Brunnenbecken marode. Die Wasserverluste waren so hoch, dass die Anlage 2013 trockengelegt werden musste.