Sächsischer Polizeibeamter soll in rechter Chatgruppe gewesen sein
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Ein Beamter ist von der Polizeidirektion Dresden suspendiert worden - wegen rechtsextremer Äußerungen in einer Chatgruppe. Zuletzt soll der 38-jährige in Pirna als Polizist gearbeitet haben. Das hat ein Polizeisprecher am Dienstag unserem Sender bestätigt.
Der Verdächtige soll in einer Chatgruppe der Securityszene Wörter wie „Scheißverräter“ oder „Zeckenstaatsanwalt“ verwendet haben. Vor seiner Zeit als Beamter hatte er bei einer Security-Firma gearbeitet, die einem Juristen gehört, der den Hauptangeklagten der rechten Terrorgruppe „Freie Kameradschaft Dresden“ verteidigt hat. Die Polizeidirektion will sich offenbar von dem Beamten trennen.