- Der Rettungshubschrauber kam am Wochenende in der Sächsischen Schweiz zum Einsatz.
Sächsische Schweiz: Viele Einsätze für die Bergwacht
Für die Bergwacht in der Sächsischen Schweiz gab es am Wochenende alle Hände voll zu tun. Zunächst war am Samstag ein Kletterer (60) am Hohen Torstein tödlich verunglückt. Die Bergung gestaltete sich als schwierig und zeitintensiv. Nachdem der Einsatz für die Bergmannschaften aus Rathen und Bielatal nach rund 10 Stunden beendet war, ging es am Sonntag nahtlos weiter.
So war am Sonntagmittag am Klettergipfel Obere Winterbergspitze ein Vorsteiger (43) fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Den Informationen unseres Reporters zufolge verletzte sich der Mann schwer. Mittels Winde eines Rettungshubschraubers wurde der Verletzte aus dem schwierigen Gelände geflogen und in ein Krankenhaus gebracht.
Nur eine Stunde später gab es den nächsten verunglückten Kletterer: So stürzte ein 62-Jähriger beim Abseilen vom Klettergipfel Herkulesstein. Er fiel rund 10 Meter auf den Waldboden und kam mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus. Als die Kameraden noch zu dem Verunglückten eilten, ergab sich eine gefährliche Situation, als die Mannschaft der Bergwacht von einem nicht angeleinten Hund attackiert und behindert wurde. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Gerade zur Wache zurückgekehrt, ging wieder für die Bielataler der Alarmmelder. Auf der Wanderaussicht „Großvaterstuhl“ oberhalb der Rettungswache hatte eine Wanderin (18 Jahre) Kreislaufprobleme. Auch sie wurde medizinisch versorgt.
Damit gab es allein an dem vergangenen Wochenende vier Einsätze für die Bergwacht. Insgesamt erhöht sich damit die Zahl der Einsätze in diese Saison auf circa 80.
