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Sächsische Schäfer und ihre Tier ächzen unter der Hitze

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Nicht nur Landwirte, Obstbauern und Winzer haben wegen der anhaltenden Trockenheit Probleme. Auch die Schäfer im Freistaat und ihre Tiere leiden unter der Hitze. Der Chef vom Sächsischen Schaf- und Ziegen-Zuchtverband, Detlef Rohrmann, hat unserem Sender gesagt, dass er vom Schäfer zum Wasserträger geworden ist. Doppelt so viel Wasser wie sonst muss zu den Tieren gebracht werden. Weil die Grashalme vertrocknet sind, sind die Schafe extra durstig. Wegen der verdorrten Wiesen müssen die Schäfer außerdem zufüttern. Auch das kostet Geld. Viele Herden werden schon in ihre Ställe gebracht; denn auf den Wiesen ist nichts mehr zu holen. Und weil es sich nicht lohnt die abgegrasten Wiesen zu schneiden, gibt es auch keine Silage für den Winter. Die sächsischen Ziegen geben immer weniger Milch. Rohrmann fordert vom sächsischen Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt finanzielle Hilfe wie nach dem letzten Hochwasser.