Sächsische Polizistin nach schweren Verletzungen im Einsatz in die Heimat verlegt
Vor drei Monaten ist eine Polizistin aus Sachsen bei ihrem Dienst in München schwer verletzt worden – sie lag seitdem im Koma. Nun endlich kann sich in ihre sächsische Heimat verlegt werden. Das hat heute die Münchner Polizei im Internet bekannt gegeben. Die junge Frau kommt in eine Reha-Klinik und ist damit jetzt auch in der Nähe von ihren Eltern untergebracht. In einem emotionalen Brief dankten die Eltern und der Partner der Polizistin allen Bürgern der Stadt München für ihre guten Wünsche und zahlreiche Spenden. Auch die Unterstützung durch die Polizei und die behandelnde Klinik sei beispiellos gewesen. Es würde zwar noch lange dauern, bis die Polizistin wieder gesundwerden könne, man wolle sie dabei aber intensiv begleiten. Ein geistig verwirrter Täter hatte im Juni an einem S-Bahnhof in München Polizisten angegriffen und mit der Waffe eines Beamten um sich geschossen.