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Sächsische Minister erfreut über schärferes Sexualstrafrecht

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Dresden - Die sächsi­sche Regie­rung sieht in der Verschär­fung des Sexual­straf­rechts einen verbes­serten Schutz der sexuellen Selbst­be­stim­mung. Mit dem am Donnerstag vom Bundestag beschlos­senen Gesetz würden Lücken im Straf­recht geschlossen, meinte Gleich­stel­lungs­mi­nis­terin Petra Köpping (SPD). „Zukünftig kommt es für den Tatbe­stand einer Verge­wal­ti­gung nicht mehr darauf an, dass sich eine Frau wehrt - ihr Nein reicht aus.“  Justiz­mi­nister Sebas­tian Gemkow (CDU) betonte, dass nun auch tätliche sexuelle Beläs­ti­gungen und sogenannte „Grabsche­reien“ unter Strafe gestellt würden. „Damit wird noch einmal klarge­stellt: Niemand hat das Recht, Frauen gegen ihren Willen anzufassen!“ Sachsen hatte sich als erstes Bundes­land im Bundes­rats­ver­fahren dafür einge­setzt, dass diese Beläs­ti­gungen unter Strafe gestellt werden.