Sächsische Landeszentrale für politische Bildung debattiert online
Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) hat in diesem Jahr über 100 digitale Veranstaltungen angeboten. Durch die Online-Angebote hatte die Landeszentrale die Möglichkeit auch digital mit den Bürgern in Sachsen ins Gespräch zu kommen. Insbesondere mit dem Projekt „Aus der Krise lernen? Offene Gesellschaft in der (Post-)Corona-Phase“ wagte die Landeszentrale den ersten großen Versuch, Bürgerdebatten online zu führen. Insgesamt 23 Mal, sechs Wochen lang, diskutierten Fachleute aus den verschiedensten Bereichen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Lebens mit den Teilnehmenden darüber, was zum Beispiel Schulschließungen, leere Stadien, Kinos, Theater, Museen oder Kirchen für die Gesellschaft bedeuten. Wirtschaftliche Abhängigkeiten waren das Thema, genauso wie die Rolle der Medien und die Bezahlung von Pflegern und Medizinerinnen.
Laut der SLpB haben sich die Klicks der Onlineseite von ca. 85.000 im letzten Jahr auf über 200.000 in diesem Jahr mehr als verdoppelt. Auch im kommenden Jahr will die Landeszentrale weiter an ihrem Online-Angebot arbeiten unter anderem mit dem Schwerpunkt „Engagement in Sachsen“.