Sächsische Landesausstellung soll im Sommer starten
Die 4. Sächsische Landesausstellung soll nach Möglichkeit noch vor den Sommerferien im Juli eröffnen. Einen genauen Termin gebe es allerdings noch nicht, sagte Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Freitag im Zwickauer Audi-Bau, dem zentralen Ausstellungsort. Die Schau mit dem Titel „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ sollte eigentlich am 25. April beginnen, musste coronabedingt jedoch verschoben werden. Man werde für entsprechende Hygienemaßnahmen und genügend Abstand der Besucher sorgen. Das geplante Begleitprogramm werde nicht live stattfinden, dafür aber als Video- und Podcast-Reihe produziert.
Die Landesausstellung will die Region Südwestsachsen im „Jahr der Industriekultur“ als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden lassen. Neben der Hauptausstellung sind sechs Außenstellen Gastgeber für branchenspezifische Schauplatzausstellungen: In Chemnitz das Industriemuseum und das Eisenbahnmuseum, in Crimmitschau die Tuchfabrik Gebrüder Pfau, im erzgebirgischen Oelsnitz das Bergbaumuseum, in Zwickau das August-Horch-Museum sowie in Freiberg das Forschungs- & Lehrbergwerk Silberbergwerk. Die Schauplätze spiegeln die Themen Maschinenbau, Eisenbahn, Textil, Auto, Steinkohle und Silber wider. (dpa)