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Sächsische Dampfschiffahrt will Schiffe verkaufen

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Die Sächsi­sche Dampf­schif­fahrt will ein bis zwei Schiffe verkaufen. Entspre­chende Pläne sind im Verwal­tungsrat disku­tiert worden, bestä­tigte Geschäfts­füh­rerin Karin Hilde­brand. Zuerst hatte die SZ darüber berichtet. Ein Verkauf der Schau­fel­rad­dampfer komme nicht in Frage, die Motor­schiffe wie die "Lilien­stein" oder "Bad Schandau", könnten dagegen verkauft werden, sagte Hilde­brand. Man sei in Kaufver­hand­lungen für eines der beiden Schiffe. Die "Lilien­stein" und "Bad Schandau" sind in der vergan­genen Saison kaum gefahren, zudem müssten sie erheb­lich umgebaut werden, um in einigen Jahren die Klasse zu halten, sagte die Geschäfts­füh­rerin der Sächsi­schen Dampf­schif­fahrt.Es gebe konkrete Verhand­lungen zum Verkauf der Schiffe, so Hilde­brand. Diese könnten zum Beispiel auf Talsperren fahren. Konkrete Namen nannte sie nicht. Zudem will die Dampf­schif­fahrt aufgrund des ständigen Niedrigs­wasser ein neues Schiff mit weniger Tiefgang kaufen. Entspre­chende Überle­gungen gibt es bereits länger, um Veran­stal­tungs­fahrten und Events zu organi­sieren. Nach dem verlust­rei­chen Jahr 2013 hat wohl auch 2015 der niedrige Elbpegel die Besucher-Bilanz der Dampf­schif­fahrt verha­gelt, die histo­ri­schen Schiffe lagen wochen­lang auf dem Trockenen. Die genaue Jahres­bi­lanz liegt aber nocht nicht vor.