Sachsens Wirtschaft gehts weiter schlecht
Trübe Aussichten für die Wirtschaft in Sachsen. Das Konjunktur-Update der IHK zeigt, dass vor allem die Industrie das Sorgenkind ist. Die Zahlen sind eindeutig: bis August dieses Jahres gab es mehr als 1200 Insolvenzen, das sind 23% mehr als im Vorjahr. Außerdem sind nur 29% der Betriebe ausgelastet, 2023 waren es noch 45%. Als Gründe dafür nennt IHK Präsident Andreas Sperl den Fachkräftemangel, die steigenden Arbeitskosten und die unsichere politische Lage.
Die IHK erhofft sich von der nächsten Landes- und Bundesregierung neue Akzente für die Wirtschaft. Vor allem der Bürokratieabbau müsse vorangebracht werden. Viele Unternehmer zweifeln aufgrund des hohen Bürokratieaufwandes, ob es die richtige Entscheidung ist, Unternehmer zu sein, so Lukas Rohleder, Chef der IHK Dresden.