Sachsens Parteien geben der Groko die Schuld am hessischen Wahlergebnis
Der sächsische CDU-General Alexander Dierks hat das Hessen-Ergebnis mit dem Satz kommentiert: "In den letzten Wochen hat die Groko in Berlin gezeigt, wie man es nicht macht." Der Gegenwind aus Berlin sei zu stark gewesen. Sachsens SPD-Vorsitzender Martin Dulig kritisiert, dass viele Menschen gar nicht mehr sehen könnten, wofür die SPD stehe. Das negative Image seiner Partei stehe wie ein Filter zwischen SPD und Bürgern. Der sächsische AfD-Chef Jörg Urban sagt, dass die AfD jetzt eine flächendeckende Volkspartei sei. Den Wahltag in Hessen hat er als guten Tag für die deutsche Demokratie bezeichnet. Die Grünen in Sachsen haben den Erfolg ihrer Partei als historisch bezeichnet. Dies zeige, dass grüne Politik mit Vernunft und Augenmaß die Zukunft eines Landes gestalten könne. Sachsens FDP-Vorsitzender Holger Zastrow meint, der Aufschwung der hessischen Liberalen werde auch einem FDP-Comeback bei der sächsischen Landtagswahl Schub geben.