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Sachsens Landwirte dringend auf Bienen angewiesen

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Dieses Wochenende wird auch in Sachsen der „Tag der deutschen Imkerei“ gefeiert. Die Bienenzüchter wollen darauf aufmerksam machen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Und sie wollen um Nachwuchs werden.

Ob bei Porsche in Leipzig, auf der Gläsernen VW-Manufaktur in Dresden oder auf dem „Best Western“-Hotel in Bautzen – auch immer mehr Firmen im Freistaat lassen bei sich die Insekten Honig produzieren. Das ist wichtig, weil etwa 80 Prozent der Nutz- und Wildpflanzenarten in Sachsen auf die Bestäubung angewiesen sind.

Das ist natürlich auch wichtig für die Land- und Forstwirtschaft. Laut sächsischer Staatsregierung liegt der Bestäubungswert der Bienen jährlich bei etwa zwei Milliarden Euro. Damit sind Bienen das drittwichtigste Nutztier im Freistaat.

Bei uns in Sachsen lebten letztes Jahr gut 58.000 Völker – fast doppelt so viele wie zum Tiefpunkt 2008. Der Chef des Sächsischen Imkerverbandes in Niederfrohna, Michael Hardt, warnt, dass viele Völker durch die Varroa-Milbe bedroht sind. Das sei besonders in warmen Sommern wie dieses Jahr eine Gefahr.