Sachsens Industrie verbucht Rekordumsatz

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Die sächsische Industrie hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz verbucht. Der Gesamtumsatz sei zum Vorjahr um 5,4 Prozent auf 60,9 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Statistische Landesamt am Montag in Kamenz mit. Dabei habe sich das Auslandsgeschäft mit einem Plus von 6,2 Prozent besser entwickelt als die Inlandsumsätze, die um 4,8 Prozent gestiegen seien. Die Exportquote stieg demnach leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 39,8 Prozent.

Deutliche Zugewinne zum Vorjahr verzeichnete 2017 das Bauhauptgewerbe mit 9,7 Prozent auf 5 Milliarden Euro Gesamtumsatz. Im Einzelhandel fiel die Steigerung mit preisbereinigt 2,1 Prozent geringer aus. Die Exporte Sachsens erreichten den Angaben zufolge einen Gesamtwert von 41,4 Milliarden Euro, was einem Plus von 12,9 Prozent entspricht. Bei Importen im Wert von gut 24,2 Milliarden Euro war die Steigerung zum Vorjahr mit 10,5 Prozent etwas geringer. Jedoch wurden wertmäßig sowohl bei Aus- als auch bei Einfuhren neue Rekordstände verzeichnet.