Sachsens Bestatter fordern „Systemrelevanz“
Die Bestatterinnung in Sachsen fordert, dass ihre Berufsgruppe auch als systemrelevant gilt. In einem offenen Brief wendet sich der Innungsobermeister Tobias Wenzel aus Marienberg an Ministerpräsident Michael Kretschmer.
Laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung haben Mitarbeiter von Bestattern, Friedhofsverwaltung und Krematorien keinen Anspruch auf Notbetreuung. Auch in dieser Branche arbeiten viele Mütter und Väter, die sich nun um die Kinderbetreuung sorgen müssten.
Gerade in der aktuellen Situation sei es aber wichtig, dass sich Fachrecht um Verstorbene gekümmert wird, um eine weitere Verbreitung wenigstens einzudämmen, hieß es in dem Brief. Es müsse vermieden werden, dass Tote von der Bundeswehr abtransportiert werden oder sich Särge in den Krematorien stapeln.