• Jobcenter in Zwickau (Archivfoto: dpa)

    Jobcenter in Zwickau (Archivfoto: dpa)

Sachsens Arbeitsmarkt braucht noch Jahre um sich von Corona zu erholen

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Der Arbeitsmarkt im Freistaat wird noch einige Zeit brauchen, um sich von der Corona-Krise zu erholen. Das hat der Chef der Arbeitsagentur Sachsen Klaus-Peter Hansen unserem Sender in Chemnitz gesagt.

Der Arbeitsmarkt sei noch nicht durch das Sommerloch durch. Über 20.000 Sachsen mehr seien auf der Jobsuche als im vergangenen Jahr. Im August werde die Arbeitslosigkeit weiter steigen. Im Herbst könne sie dann wieder Stück für Stück sinken.

Der Stand von vor Corona würde wohl 2023 erreicht. Wichtig sei jetzt, dass sie sächsischen Betriebe ihre Auszubildenden und Berufsanfänger behalten, meint Hansen. So könne ein künftiger Fachkräftemangel vermieden werden.