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Sachsenforst warnt vor Betreten der Wälder

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Die staat­liche Forst­ver­wal­tung hat auch nach Abzug von Sturm­tief „Xavier“ vor dem Betreten der Wälder in Sachsen gewarnt. „Der Aufent­halt kann lebens­ge­fähr­lich sein“, sagte ein Sprecher des Staats­be­triebes Sachsen­forst in Pirna am Freitag. Auch im Nachgang könnten noch Äste herab­stürzen und Bäume umfallen. Auch deshalb sollten vor allem gesperrte Flächen auf keinen Fall betreten werden. „Xavier“ hat laut Sachsen­forst vor allem die nördli­chen Waldge­biete gestreift. „Die Kollegen machen sich gerade ein Bild, wir gehen aber nicht von so großen Schäden aus.“Der Sturm sei zu ungüns­tiger Zeit einge­troffen. „Wegen der Wärme sind Laubfall und Verfär­bung in diesem Jahr sehr spät“, erklärte der Sachsen­forst-Sprecher. Die noch vielbe­blät­terten Laubbäume böten dem Wind eine große Angriffs­fläche. Stark betroffen seien Nadel­bäume, vor allem Fichten im Hügel­land. „Sie bilden nur ein flaches Wurzel­system aus.“ Sachsen­forst sei daher bestrebt, die Wälder zu Laub-Misch­wäl­dern umzubauen. (DPA)