Sachsen will nach Flucht aus Abschiebehaft Vorkehrungen erhöhen
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Sachsen will nach der Flucht von drei Männern aus dem Abschiebegefängnis in Dresden die Sicherheitsvorkehrungen dort erhöhen. Man sei davon ausgegangen, dass der fünf Meter hohe Zaun mit einem Übersteigschutz nicht zu überwinden ist und habe sich eines Besseren belehren müssen, sagte Walter Bürkel, Vizepräsident der Landesdirektion Sachsen, am Montag in Dresden. Am Samstag hatten ein 25 Jahre alter Marrokaner sowie zwei Tunesier im Alter von 20 und 29 Jahren den inneren und äußeren Zaun des Abschiebegefängnisses bei ihrem Freigang überwunden. Danach waren sie in unterschiedlicher Richtung geflüchtet. Bisher fehlt von ihnen jede Spur. (dpa)