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Sachsen will Angriffe auf Staatsdiener strikt verfolgen

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Sachsen will Übergriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute, Soldaten oder Rettungskräfte konsequenter verfolgen. Seit Monats-Anfang gilt eine neue Rundverfügung vom sächsischen Generalstaatsanwalt Hans Strobl. Das schreibt heute die "Sächsische Zeitung". Ermittlungsverfahren gegen Verdächtige, die Staasdiener angegriffen haben sollen, dürfen praktisch nicht mehr eingestellt werden. Diese konsequente Verfolgung richte sich gegen jeden, der gegen Staatsdiener vorgeht, hieß es aus der Generalstaatsanwaltschaft. Als Beispiel nennt Strobl Verdächtige aus den Reihen der Reichsbürger, die die Bundesrepublik als Staat ja nicht anerkennen. Nach neuesten Zahlen aus dem Innenministerium sind in Sachsen 2016 fast 1.500 Fälle von Widerstand, Gewalt und Beleidigung allein gegenüber Polizisten gezählt worden.