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Sachsen startet zentrale Beschwer­destelle bei Polizei

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Das Innen­mi­nis­te­rium richtet am Dienstag eine zentrale Beschwer­de­stelle für die sächsi­sche Polizei ein. Damit setzt die Staats­re­gie­rung ein weiteres im Koali­ti­ons­ver­trag verein­bartes Vorhaben um. „Durch die Beschwer­de­stelle soll das Vertrau­ens­ver­hältnis zwischen der Polizei und den Einwoh­nern in Sachsen weiter gestärkt werden“, sagte Innen­mi­nister Markus Ulbig. „Die Arbeit der Polizei wird dadurch noch trans­pa­renter. Außerdem können in Zukunft Optimie­rungs­po­ten­tiale besser erkannt und schneller umgesetzt werden“, so Ulbig weiter.Die Beschwer­de­stelle nimmt zunächst mit vier Mitar­bei­tern die Arbeit auf. Erreichbar sind sie per E-Mail unter: beschwer­de­stelle-polizei­@smi.sachsen.de. Weiterhin kann die eigens einge­rich­tete Telefon­sprech­stunde genutzt werden. Von Montag bis Freitag können zwischen 9:00 Uhr und 11:30 Uhr Anliegen unter der Rufnummer 0351/564-3970 bei den Mitar­bei­tern direkt vorge­tragen werden. Eine Faxnummer: 0351/564-3699 wurde ebenfalls geschaltet.Anliegen bezüg­lich polizei­li­cher Arbeit werden so direkt an die Staats­re­gie­rung heran­ge­tragen, hieß es aus dem Minis­te­rium weiter. Aber auch Anregungen und Hinweise werden entge­gen­ge­nommen. Die Beschwer­de­stelle wird auch interne Beschwerden von Polizei­be­diens­teten bearbeiten. Alle einge­gan­genen Sachver­halte werden geprüft. Dabei werden die betrof­fenen Polizei­dienst­stellen einbe­zogen. Antworten werden die Klärungs­su­chenden in der Regel schrift­lich erhalten.