Sachsen schafft neue Technik gegen Waldbrände an
Die Waldbrandbekämpfung in der Sächsischen Schweiz hat nach Schätzungen von Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) zehn bis elf Millionen Euro gekostet. Mit den Waldbränden in Arzberg und in der Gohrischheide komme man wohl auf 15 Millionen Euro Kosten.
Weil die klassische Feuerwehr auf ein solches Szenario nicht vorbereitet ist, soll nun eine bessere Ausrüstung her. Im Gespräch sind Faltbassins für Wasser, Drohnen, Wärmebildkameras und mobile Technik zum Transport von Material. Schuster will prüfen, ob das alles noch in den nächsten Doppelhaushalt nachgeschoben werden kann.
Der Waldbrand in der Sächsischen Schweiz und seine Folgen sollen mit der Hilfe von Wissenschaftlern ausgewertet werden. Darauf hat sich die Landesregierung verständigt. Dabei geht es auch um die Frage, in wie weit das Brandgeschehen im Nationalpark durch Totholz beeinflusst wurde.
Außerdem wird das Umweltministerium gemeinsam mit Brand- und Katastrophenschutzbehörden ein Waldbrandschutzkonzept erstellen. Bei dem Feuer standen rund 150 Hektar Wald in der Sächsischen Schweiz in Flammen.