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Sachsen präsentiert sich auf Ländertag der Grünen Woche

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Vor allem mit regionalen Spezialitäten kann die sächsische Ernährungswirtschaft nach Ansicht von Agrarminister Thomas Schmidt (CDU) punkten. «Hier haben unsere Aussteller jedes Jahr neue Kreationen zu bieten», sagte er beim Ländertag der Grünen Woche in Berlin, der am Montag von Sachsen gestaltet wurde. «Neben Frische und kurzen Transportwegen sind es gerade diese Ideen, die die Verbraucher gern zu sächsischen Produkten greifen lassen.» Die Branche war in Berlin mit 35 Unternehmen und Verbänden präsent.

Die 370 Unternehmen der Branche mit zusammen mehr als 20 000 Beschäftigten erwirtschafteten 2017 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 5,8 Milliarden Euro. Darin noch nicht enthalten sind die Zahlen von mehr als 1500 kleineren Betrieben - also von Bäckern, Konditoren und Fleischern mit weniger als 20 Beschäftigten. Gründe für das Umsatzplus waren den Angaben zufolge Innovationskraft und die nach einem Einbruch 2016 wieder gestiegenen Preise für Milchprodukte.

Die Ernährungswirtschaft gehört zu den wichtigsten Zweigen des verarbeitenden Gewerbes in Sachsen. Etwas mehr als ein Drittel des Umsatzes wurde in der Milchverarbeitung erwirtschaftet. 13 Prozent trugen Schlachtung und Fleischverarbeitung bei, weitere 13 Prozent die Back- und Teigwarenherstellung vor der Bierherstellung (10 Prozent) und der Obst- und Gemüseverarbeitung (8 Prozent).(DPA)