Sachsen mussten im Schnitt 32 Tage auf Steuerbescheid warten
Die sächsischen Arbeitnehmer mussten in den ersten drei Monaten dieses Jahres im Schnitt 32 Tage warten, bis sie vom Finanzamt einen Einkommensteuerbescheid bekommen haben. Nach unseren Informationen hat sich die Bearbeitungsdauer damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwei Tage verringert. Das hat eine Auswertung des ersten Quartals des Finanzministeriums ergeben."Bezogen auf die einzelnen Finanzämter schwankte die Bearbeitungsdauer zwischen 27 und 38 Tagen", sagte Stephan Gößl vom Finanzministerium in Dresden unserem Sender.„Die Steuerverwaltung hat das Ziel, die Steuererklärungen so zügig wie möglich zu bearbeiten. Schwankende Bearbeitungszeiten lassen sich jedoch nicht vermeiden.“, so Gößl weiter. „Die Bearbeitung erfolgt grundsätzlich in der Reihenfolge des Eingangs der Erklärungen. Die Bearbeitungsdauer hängt jedoch auch von der Komplexität des Einzelfalls, erforderlichen Rückfragen beim Bürger und dem Arbeitsanfall im Finanzamt ab.“Erfahrungsgemäß steigt die Anzahl der eingehenden Erklärungen bis zur Jahresmitte stetig an, wodurch sich die Bearbeitungszeiten bis September insgesamt etwas verlängern werden. Im Laufe des Jahres werden sich die Bearbeitungszeiten laut Ministerium wieder verkürzen.Bei den sonstigen Steuerpflichtigen (z. B. Gewerbetreibende, Freiberufler, Vermieter), deren Erklärungen meist deutlich umfangreicher sind als die der Arbeitnehmer, hat sich eine Bearbeitungsdauer von rund 57 Tagen ergeben. Die Spannbreite zwischen den einzelnen Finanzämtern bewegt sich hier zwischen 40 und 92 Tagen.