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Sachsen erweitert Fördermög­lichkeiten für Firmen

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Sachsen erwei­tert seine Unter­stüt­zung von Firmen. Gelder aus dem Bund-Länder-Programm „Verbes­se­rung der regio­nalen Wirtschafts­struktur“ können fortan auch jene Unter­nehmen bekommen, die beste­hende Arbeits­plätze sichern, teilte Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig (SPD) am Dienstag in Dresden mit. Bislang war das Programm auf die Schaf­fung neuer Dauer­ar­beits­plätze fokus­siert. Nun wurden weitere Tatbe­stände hinzu­ge­nommen. Geld gibt es zum Beispiel auch für Inves­ti­tionen von Firmen, deren Export­quote in den vergan­genen zwei Jahren bei mehr als 35 Prozent lag oder die einen hohen Aufwand an Forschung und Entwick­lung betreiben.Sachsen will damit die Wettbe­werbs­fä­hig­keit seiner klein­tei­ligen Wirtschaft verbes­sern. „Die Siche­rung von Arbeits­plätzen ist die Aufgabe, die aktuell ansteht“, sagte Dulig. Über das Programm „Verbes­se­rung der regio­nalen Wirtschafts­struktur“ bekommt das Land vom Bund pro Jahr gut 100 Millionen Euro. Die gleiche Summe steuert der Freistaat bei. Die Förder­quoten liegen zwischen 10 und 35 Prozent. Es gehe darum, die Richt­linie für die Firmen nutzer­freund­li­cher zu machen, hieß es.Schon zuvor hatte Dulig ein wirtschafts­po­li­ti­sches Konzept vorge­stellt, dass unter dem Kürzel A-I-D-A die Schwer­punkte auf Arbeit, Innova­tion, Digita­li­sie­rung und Außen­wirt­schaft legt. (DPA)