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Sachsen bekräftigt Hilfszusage für neuen Solarworld-Gesellschafter

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Sachsen hat seine Zusage für die Unter­stüt­zung eines mögli­chen neuen Inves­tors beim insol­venten Photo­vol­taik-Unter­nehmen Solar­world AG in Freiberg bekräf­tigt. Der Freistaat stehe zu seiner Zusage, mit allen zur Verfü­gung stehenden Möglich­keiten einem neuen Gesell­schafter unter die Arme zu greifen, sagte Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig am Mittwoch.Der SPD-Politiker wertete die kurzfris­tige Aussicht auf einen neuen Eigen­tümer als ein Hoffnungs­zei­chen, dass der Freiberger Standort eine Zukunft hat. „Ich hoffe natür­lich, dass es mit der Inves­to­ren­gruppe zu einem tragfä­higen Konzept kommt und so möglichst vielen Mitar­bei­tern am Standort in Freiberg eine langfris­tige Perspek­tive gegeben werden kann“, sagte Dulig.Der vorläu­fige Insol­venz­ver­walter Horst Piepen­burg hatte zuvor bekannt­ge­geben, dass er mit einer Inves­to­ren­gruppe über die Übernahme der Werke im sächsi­schen Freiberg und in Arnstadt in Thüringen verhan­delt. Er schätze die Chancen auf eine Einigung mit dem Inter­es­senten höher ein als ein Schei­tern, erklärte Piepen­burg. Aller­dings sollen nur 450 der 1650 Beschäf­tigen an beiden Stand­orten übernommen werden. [dpa]