S59 in Hermsdorf ab Freitag wieder frei
Die umleitungsgeplagten Einwohner von Ottendorf-Okrilla, Hermsdorf und Medingen können etwas aufatmen. Am Laufe des heutigen Freitags, 17.Mai, soll die S59 in Hermsdorf endlich wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) am Dienstag mitgeteilt.
Noch nicht komplett fertig
Voraussichtlich bis Juni laufen noch Restarbeiten. Dabei werde der Nebenbereich im kommunalen Netz wiederhergestellt. Der öffentliche Verkehr werde nach Angaben einer Sprecherin in dieser Zeit auf der S 59 aufrechterhalten und halbseitig unter Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt.
Geplante Fertigstellung ursprünglich Mitte November 2023
Seit nun über einem Jahr wird auf der S 59 in Höhe Hermsdorfer Schloss die Brücke über die Große Röder erneuert. Im Zuge der Arbeiten wurde die Baustellenumfahrung wiederholt gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Ungünstig für viele Kraftfahrer, denn auch die S177 zwischen Ottendorf-Okrilla und Medingen ist seit letztem Jahr wegen Bauarbeiten gesperrt.
Einspurig durchs erste Quartal 2024 - Pfusch am Bau ?
Seit April war die S59 dann erneut für die angekündigten Restarbeiten dicht. Nach unseren Informationen musste auch korrigiert werden. Es wurde angeblich zu hoch gebaut. Wir haben beim Landesamt diesbezüglich nachgefragt. Eine konkrete Antwort darauf gab es nicht. Begründet wurde die Verzögerung aber damit, dass eine frühzeitigere Aufnahme der Bautätigkeiten für die Ausführung von Betonarbeiten aufgrund der wechselnde Witterung mit Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht möglich gewesen sei.
Brücke wird nun komplettiert
Seit Wiederaufnahme der Bautätigkeit Anfang April 2024 sei die Brücke nun komplettiert worden - an Brückenkappen, Straßeneinfassung in Form der Borde und Pflasterstreifen, Fahrbahnbefestigung und Anschlüsse des Geh-/Radweges.
Die Anwohner hoffen, dass die „Restarbeiten“ der Restarbeiten dann im Juni abgeschlossen werden können.
Die Baukosten sollten sich auch mit der späteren Fertigstellung auf rund 1,4 Millionen Euro belaufen.