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Ruth Liebscher ist das 32. Dresdner Stollenmädchen

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Das süßeste Geheimnis der Dresdner Weihnachtszeit ist gelüftet: Ruth Liebscher repräsentiert als 32. Dresdner Stollenmädchen die meisterhafte Handwerkstradition des Dresdner Christstollens. Die 18-Jährige setzt damit nicht nur eine traditionsreiche Markenbotschaft fort, sondern führt auch eine ganz persönliche Familiengeschichte weiter.

Ruth Liebscher wuchs in Weinböhla auf und stammt aus einer echten Bäckerfamilie. Ihre Eltern Tina und Karsten führen dort erfolgreich die 1970 gegründete Bäckerei Liebscher. Das Handwerk wurde Ruth somit in die Wiege gelegt. „Ich bin in einer Bäckerei aufgewachsen – der Duft von frischem Gebäck gehört seit meiner Kindheit zu meinem Leben. Mein Vater hat mir vorgelebt, was echtes Handwerk bedeutet und wie viel Herzblut darin steckt. Dass ich diese Leidenschaft jetzt nicht nur in meiner Ausbildung, sondern als Dresdner Stollenmädchen für die ganze Region nach außen tragen darf, macht mich unheimlich stolz.“

Wie all ihre Vorgängerinnen ist auch Ruth eine stolze Vertreterin des sächsischen Bäckereihandwerks: Aktuell absolviert sie ihre Ausbildung zur Bäckerei-Konditorei-Fachverkäuferin bei der Bäckerei & Konditorei Claus in Neusörnewitz (Coswig). 

Auf das Stollenmädchen warten zahlreiche Termine

Mit der offiziellen Vorstellung startet für Ruth eine intensive Zeit mit mehr als 50 Terminen in ganz Deutschland. Ob Medienauftritte in Funk und Fernsehen, das Begleiten der offiziellen Stollenprüfungen der Verbandsbäcker oder Stollenanschnitte, wo es nur geht – das Stollenmädchen steht bis Weihnachten im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. 

Der emotionale Höhepunkt der Saison erwartet sie und alle Stollenfans am Samstag, 5. Dezember 2026: Beim 31. Dresdner Stollenfest wird Ruth als Schirmherrin den farbenfrohen Festumzug durch die historische Dresdner Altstadt anführen und den Riesenstollen anschneiden. „Das Stollenfest ist für mich der absolute Höhepunkt der gesamten Saison. Ich kenne die Faszination für die Umzüge ja schon von klein auf durch meinen Papa und war deshalb auch schon auf einigen Stollenfesten. Dass ich nun als Schirmherrin dabei sein
darf, ist für mich und meine Familie ein riesiges Highlight.“