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Russisch Deutsche Romantik Ausstellung eröffnet

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Ab heute (2. Oktober) zeigt das Albertinum die große Romantik Ausstellung „Träume von Freiheit“. Nach dem großen Erfolg der Ausstellung in der Staatlichen Tretjakow-Galerie Moskau ist die Schau in etwas kleinerer Form nun im Albertinum zu sehen.

In enger Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen werden nun zum ersten Mal Meisterwerke der Romantik aus den Sammlungen gemeinsam präsentiert und eine bislang wenig beachtete Brücke in Europa sichtbar gemacht. Im Zentrum stehen mit Caspar David Friedrich, Alexej Wenezianow, Carl Gustav Carus und Alexander Iwanow die herausragenden Künstler der Romantik in Russland und Deutschland. Ihre Werke behandeln Themen wie Nachtlandschaften, die Italiensehnsucht, Religion und die Freiheit der Kunst.

Die Ausstellung präsentiert über 140 Gemälde der Romantik aus Russland und Deutschland. Insgesamt kommen 70 Gemälde als Leihgaben aus russischen Museen, unter ihnen die Staatliche Tretjakow-Galerie Moskau, die Staatliche Eremitage Sankt Petersburg, das Russische Museum Sankt Petersburg und das Puschkin Museum Moskau. Ein weiterer Fokus liegt auf Werken aus deutschen Museen wie beispielsweise der Alten Nationalgalerie Berlin, der Hamburger Kunsthalle oder dem Novalis-Museum in Oberwiederstedt. Dazu kommen ausgewählte Objekte und Dokumente der Romantik: der Dirigierstab von Carl Maria von Weber, einem der wichtigsten Komponisten der Romantik, oder die Stiefel von Napoleon Bonaparte, die dieser vermutlich beim Russlandfeldzug 1812 trug. Mit dem Kriegstagebuch des Dichters Theodor Körner oder Ludwig Richters Tagebuch seiner Frankreichreise 1820 werden in der Dresdner Präsentation neue Schwerpunkte gesetzt.

Das Ausstellungsdesign mit seiner labyrinthischen Struktur verantwortet der US-amerikanische Architekt Daniel Libeskind. Mit seinem Grundriss aus zwei miteinander verflochtenen Linien bietet es eine Raumfolge, die einen sinnlichen Zugang zur geistigen Welt der Künstler mit ihrer Zerrissenheit ermöglicht.

Die Ausstellung „Träume von Freiheit. Romantik in Russland und Deutschland“ geht bis Anfang Februar.