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Runter vom Gleis! Bundespolizei Dresden für Prävention

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Der Sommer und die Ferien rücken näher. Viele nutzen diese Zeit um sich mit Freunden im Freien zu verabreden und auf Abenteuertour zu gehen. Aber mit den Temperaturen steig auch der Leichtsinn und die Risikobereitschaft.

Leider häufen sich in den Sommermonaten die Unfälle auf Gleisen und Bahnhofsanlagen - meist mit tödlichen Folgen. Häufig sind erhöhter Alkoholkonsum, Mutproben aber auch Fotoshootings in den Gleisbetten sowie das Klettern auf abgestellten Waggons die Ursache, so die Bundespolizeiinspektion Dresden. Dabei unterschätzen viele Leichtsinnige die tödliche Gefahr. Bereits bei einem Abstand von 1,5 m kann der Strom der Oberleitung übergreifen und tödliche Verbrennungen verursachen. Auch die modernen Züge kommen oftmals fast geräuschlos angerast und werden so schnell zur Gefahr.

Um solche Szenarien rechtzeitig zu verhindern, soll nun mittels Plakatierung an Gefahrenstellen wie Trampelpfaden, aber auch mit frühzeitiger Aufklärung in den Schulen ein großer Schritt in Sachen Gefahrenprävention getan werden. Der Leiter der Bundespolizei Dresden, Polizeidirektor Rico Reuschel, begrüßt die Aktion: „Jeder Unfall ist einer zu viel - und durch das Beachten einiger einfacher Regeln zu vermeiden. Gerade Bahnanlagen, Züge und Gleise üben auf Kinder und Jugendliche eine große Faszination und Neugierde aus. Deshalb macht die Bundespolizei kurz vor Ferienbeginn auf Gefahren und richtiges Verhalten aufmerksam - damit aus Spaß nicht plötzlich bitterer Ernst wird!“

Die Bundespolizei bittet besonders Eltern und Lehrer bei diesem wichtigen Thema mitzuwirken und die jungen Menschen auf eventuelle Gefahren hinzuweisen.