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Rund 350.000 Besucher beim Dresdner Stadtfest

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Das Dresdner Stadtfest hat nach Angaben der Veranstalter rund 350 000 Besucher angelockt. Organisator Frank Schröder zog eine positive Bilanz. Rund 1000 Mitwirkende hätten bei 150 Programmpunkten auf 7 Bühnen Unterhaltung geboten. Das Hygienekonzept sei aufgegangen und das 3G-System - geimpft, genesen oder getestet - auf dem Theaterplatz durchweg akzeptiert worden, hieß es. Man habe den Leuten angemerkt, dass sie froh gewesen seien, endlich wieder feiern zu können.

Auch abseits des Theaterplatzes war jede Menge los, bestätigt Rodney Aust von der Bernd Aust Kulturmanagement GmbH, die das Kulturprogramm von CANALETTO koordiniert. Familien zog es besonders zur Blaulichtmeile am Landtag, wo sich Polizei, Feuerwehr, DRK und Co. mit ihren Fahrzeugen und Einsatzgeräten präsentierten – und kleine Gäste durchaus auch einmal das Blaulicht anknipsen und Detektiv spielen durften. Direkt nebenan bildeten sich am mobilen Impfzentrum des DRK im Landtag lange Schlangen, sodass am CANALETTO-Sonntag sogar noch ein Impfteam mehr bestellt wurde. Viele Besucher nutzten zudem die Chance, sich auf den öffentlichen Führungen das Parlament einmal näher anzuschauen. 

„Besonders beliebte Plätze waren außerdem das Volksfestgelände, der Neumarkt mit dem Boulevardtheater und der Schlossplatz mit seiner Bühne und dem Weindörfchen“, so Rodney Aust. Dass alle Areale Hygienekonzept-bedingt eingezäunt waren, konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Insgesamt wurden 5 Kilometer Zäune verbaut. „Darauf werden wir aber hoffentlich im kommenden Jahr verzichten können“, hofft Organisator Frank Schröder. Auch der Ausschankschluss soll 2022 wieder nach hinten geschoben werden. Beim diesjährigen CANALETTO war 23 Uhr Schluss. „Diese Uhrzeit wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt festgelegt, was wir hoffentlich im nächsten Jahr nicht mehr brauchen“, sagt Frank Schröder. Nichtsdestotrotz seien die rund 200 Händler zufrieden. „Für viele war es  nach langer Zeit wieder eine Gelegenheit, sich zu präsentieren, und dann gleich auf einem Großevent, das noch vor ein paar Monaten undenkbar schien und nun realisiert werden konnte.“  

Die Freude über das gelungene Stadtfest bringt denn auch gleich genug Schwung, um bereits am nächsten CANALETTO zu planen – nach dem Fest sei schließlich vor dem Fest, so die Stadtfestmacher. Auf jeden Fall könnte 2022 einiges anders werden, unabhängig von Corona. „Die Augustusbrücke wird wieder frei sein und die Baustelle am Theaterplatz ist dann auch nicht mehr da. Das eröffnet uns neue Möglichkeiten, etwa, CANALETTO wie früher auch auf der anderen Elbseite zu feiern“, sagt Frank Schröder. Doch bevor es in die konkreten Planungen für 2022 geht, wird am Abend erst einmal das 2021er-Fest würdig verabschiedet – ganz traditionell mit einem großen Feuerwerk.