Rund 2.500 Menschen setzen Zeichen gegen Rechts
Rund 2.500 Menschen haben am Freitagabend auf dem Zwickauer Georgenplatz friedlich gegen Rechtsterrorismus demonstriert. Sie folgten damit dem Aufruf der Stadtspitze und des DGB, ein deutliches Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen. Viele hielten Kerzen in den Händen, um an die Mordopfer des Neonazi-Trios aus Weißenborn zu erinnern. Auf Plakaten war zu lesen: "Nazis raus" oder "Nazis stören überall". Der Rechtsextremismus in Deutschland müsse neu bewertet werden, sagte Innenminister Markus Ulbig auf der Kundgebung. Die Sicherheitsbehörden müssten darauf reagieren. DGB-Regionschefin Sabine Zimmermann fügte hinzu, Rechtsextremismus lasse sich nicht regional begrenzen. Alle Bürger unseres Landes seien hier zuständig und müssten dagegen ankämpfen.