Riesige Skulptur im Kraftwerk Mitte eingeweiht
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Eine riesige Skulptur verschönert ab sofort das Gelände des Kraftwerk Mitte. Die fast 5 Meter hohe Plastik wurde von dem Dresdner Künstler Roland Zigan geschaffen und jetzt feierlich eingeweiht. Die Skulptur heißt "Der Wartende" und stellt, wie der Name schon sagt, einen Menschen dar, der in der turbulenten Zeit scheinbar in sich ruht. Die DREWAG hat die Kosten für die Statik und die Aufstellung übernommen, der Rest wird mit Spendengeldern bezahlt.
Die Medieninformation der Drewag zum Nachlesen:
Eine neue Großplastik verschönert ab sofort das Gelände im Kraftwerk Mitte. Es handelt sich um eine rund 4,70 Meter hohe Figur des Dresdner Künstlers Roland Zigan.Die Arbeit wurde heute im Beisein des Künstlers von DREWAG-Geschäftsführer Dr. Frank Brinkmann feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
Die Plastik wurde mit Unterstützung von Sponsoren und Mäzenen finanziert. Die DREWAG übernahm die Kosten für Statik und Aufstellung. Die Kunstkommission der Landeshauptstadt hat der Aufstellung zugestimmt.
Neben der von der Stadt Dresden für die Zentralbibliothek Dresden erworbenen Bronze „der Schreitende“ bringt sich Roland Zigan nun mit einer weiteren Plastik in die Gestaltung des öffentlichen Stadtraumes ein. Er findet das Gelände des Kraftwerkes Mitte inspirierend und möchte mit dieser Großplastik dem Kontext des Geländes und der Kultureinrichtungen entsprechen und sie bereichern.
Der 48jährige Roland Zigan wurde in Radeberg geboren und ist seit 2004 freischaffend als Bildhauer in Dresden tätig. Er selbst sagt zu seinem Schaffen: „Meine Arbeiten sind situative Momentaufnahmen, emotionale, kritische und auch humorvolle Betrachtungen unseres Seins. Die Flüchtigkeit des Moments wird in der Beständigkeit der Bronze fixiert. Die rauhe und schroffe Oberfläche exponiert die emotionale Aussage unserer erlebten Individualität. Sie zu erfahren, schafft die Möglichkeit, sich selbst zu erreichen und zu betrachten, die eigene Fragilität zu reflektieren.“
Der „Wartende “ überschaut das urbane - dahinfließende Geschehen.
Ein ruhender Punkt in der Bewegtheit und ein fragiler Individualist in der Betriebsamkeit der Menge. Durch seine Erhöhtheit nur scheinbar dem Geschehen entzogen, betrachtet er uns und soll betrachtet werden. Er soll einladen, zum Innenhalten und Nachdenken, zum Verweilen. Die Assoziation des Wartenden, Sitzenden zu den sich im Kraftwerk Mitte aufhaltenden und verweilenden Besuchern, soll dabei in humorvoller Weise unterlegt sein. Aufgestellt an einer exponierten, urbanen Stelle im Stadtraum - dem Kraftwerk Mitte - soll er in Interaktion zu diesem Ort treten und für den Betrachter und den Ort positiv - identitätsstiftend werden.
Die Arbeit entstand als Weiterentwicklung einer Arbeit aus dem Jahr 2005, als Bronzeguss in der Kunstgiesserei Bildguss Ihle in Dresden. Die Bronze und der Unterbau aus COR-TEN Stahl sind zusammen 4,70 m hoch und haben damit eine markante, sichtbare Größe.
Die Plastik ist, um sie ganz zu erfahren, so aufgestellt, dass sie begehbar ist.
Mehr Informationen unter: www.rolandzigan.de