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Riesenschildkröte im Dresdner Zoo gestorben

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Einer der ältesten Bewohner des Dresdner Zoos ist gestorben: Aldabra-Riesenschildkröte "Hugo I" ist bereits am 2. November gestorben. Der Tod des Tieres wurde erst jetzt, nach der pathologischen Untersuchung, bekanntgegeben. Die vier Riesenschildkröten Hugo I - IV waren bereits seit Ende September in ihrem Winterquartier, hinter den Kulissen."Hugo I" wurde laut Zoo bereits seit 2016 wiederholt durch die Zootierärzte behandelt, da im Rahmen der jährlichen Routineuntersuchung eine starke Anämie (Blutarmut) aufgefallen war. Sein Allgemeinbefinden war dabei allerdings nicht sichtlich beeinträchtigt, hieß es. Auch gemeinsam mit externen, auf Reptilien spezialisierten Kollegen konnte keine Ursache der Erkrankung ermittelt werden.

Die pathologische Untersuchung ergab einen umfangreichen, irreversiblen Leberschaden sowie Veränderungen der Nieren, teilte der Zoo mit. Über das genaue Alter von Hugo I kann nur spekuliert werden. Er kam bereits am 28.07.1971 als ausgewachsenes Tier in den Zoo Dresden. Über die maximale Lebenserwartung von Riesenschildkröten ist nur wenig bekannt, sie können jedoch ohne weiteres deutlich über 100 Jahre alt werden. "Die Mitarbeiter des Zoo Dresden sind über den Verlust dieses charismatischen Zoobewohners sehr traurig und werden Hugo I vermissen", teilte Zoochef Karl-Heinz Ukena mit.