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Richtkrone für Erweiterungsbau am Humboldt-Gymnasium Radeberg

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Mit dem Richtfest hat der Neubau der Außenstelle des Humboldt-Gymnasiums Radeberg einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Nach dem ersten Spatenstich im März und der Grundsteinlegung im Juni ist der Bau inzwischen deutlich sichtbar vorangeschritten. 

Dauerhafte Lösung für wachsende Schülerzahlen

Das Humboldt-Gymnasium zählt derzeit 1.165 Schülerinnen und Schüler in 48 Klassen und Kursen. Die bestehende Außenstelle wird aktuell für die Klassenstufen 5 und 6 genutzt. Zusätzlich ist am Hauptstandort eine Containeranlage notwendig, um den Unterrichtsbedarf abzusichern. Die räumlichen Bedingungen sind sowohl im Hauptgebäude als auch in der angemieteten Außenstelle beengt.

Mit dem Neubau entsteht deshalb eine dauerhafte und moderne Lösung. Künftig sollen dort 488 Schülerinnen und Schüler in 19 Klassen der Klassenstufen 5 bis 7 unterrichtet werden. Das Gebäude wird über moderne Unterrichts- und Fachunterrichtsräume verfügen und die Raumsituation am gesamten Schulstandort deutlich entspannen. Perspektivisch kann damit auch auf die derzeitige Containerlösung verzichtet werden.

Fertigstellung im Sommer 2027

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 23,3 Millionen Euro. Davon entfallen rund 17,7 Millionen Euro auf die Leistungen des Generalübernehmers DIW. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Gesamtvorhaben mit 12,1 Millionen Euro aus Mitteln der Förderrichtlinie Schulinfrastrukturverordnung. Der Landkreis Bautzen trägt 11,2 Millionen Euro Eigenmittel.

Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Anschließend soll die neue Außenstelle zum Schuljahresbeginn 2027/2028 in Betrieb gehen.