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Rettung für die Filmnächte am Elbufer?

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Aufatmen für die Filmnächte am Elbufer! Die Neuausschreibung des Areals am Königsufer soll verschoben werden. Das hat die Stadt Dresden am Mittwochvormittag mitgeteilt. Die Organisatoren erhalten so mehr Vorlaufzeit für ihre Planungen.

Zum Hintergrund: Aus rechtlichen Vergabevorgaben wollte die Stadt die Fläche für das beliebte Veranstaltungsformat ab 2026 neu ausschreiben. Zu kurzfristig, meinten die Filmnächte: Die Organisation benötige Monate, dass sei nicht mit dem Verfahren zu vereinbaren. Sie warnten, dass das gesamte Event vor dem Aus stehe und Konzerte wie die beliebte Kaisermania wegfallen könnten.

Nun verschiebt die Stadt die Neu-Ausschreibung auf 2027. Die Verträge mit den „Filmnächte- Machern“ - der PAN GmbH - soll bis Ende 2026 verlängert werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage wird dem Stadtrat noch in diesem Jahr zur Entscheidung vorgelegt.

Mathias Pfitzner, Ideengeber der Filmnächte und einer der Geschäftsführer der PAN GmbH, zeigte sich von der Entwicklung überrascht:

„Eigentlich sind alle Bereiche der PAN GmbH derzeit in Vorbereitung und Erwartung der Ausschreibung gewesen, die jetzt offenbar deutlich später als von der Stadt Dresden angekündigt, zum Tragen kommen wird. Die Information der Ausschreibungsverschiebung wurde durch die Stadt nun an uns herangetragen und wir werden das Angebot der Stadtverwaltung eingehend prüfen. Bei einem zeitnahen persönlichen Gespräch im Rathaus werden wir uns über die Möglichkeiten für die Bespielung des Geländes im Jahr 2026 verständigen und prüfen, ob eine Übergangslösung für uns in Frage kommt.“