Respekt durch Rücksicht - Polizei zieht Zwischenbilanz

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+++ Bilanz der ersten Kontroll-Woche +++

Die Dresdner Polizei zieht nach der ersten Woche der Aktion „Respekt durch Rücksicht“ eine Zwischenbilanz. Bislang wurden mehr als 500 Fahrzeuge (darunter rund 300 Fahrräder) kontrolliert.

130 Radfahrer waren auf der falschen Radwegseite unterwegs, 65 nutzten unzulässig den Gehweg. In 49 Fällen wurde unerlaubt die Fahrbahn und nicht der Radweg genutzt.

Außerdem wurden 99 sogenannte Rotlichtverstöße (65 Autofahrer, 34 Fahrradfahrer) sowie 68 Handyverstöße (59 Autofahrer, neun Fahrradfahrer) und 41 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt.

Bei den Kontrollen von „Respekt durch Rücksicht“ setzt die Dresdner Polizei auf örtliche und polizeiliche Schwerpunkte. So wurde zum Start der Aktion auf der Chemnitzer Straße der „Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern“ geprüft. Die Schwerpunktkontrolle am Donnerstag auf der Marienbrücke befasste sich mit dem Thema „Rechtsfahrgebot und Radwegbenutzung durch Radfahrer. Der Schwerpunkt „Rotlichtverstöße“ wird am Montag (10. Mai) am Albertplatz geprüft.

Zu den bislang realisierten Kontrollstellen sind auch zahlreiche Hinweise der Dresdnerinnen und Dresdner im Bürgerportal der Polizei eingegangen. Diese wurden bei der Planung der Kontrollen berücksichtigt. Seit dem Start am 19. April wurden fast 1.300 Hinweise zu kritischen Stellen gegeben.
 

+++ Update 06. Mai +++

Im Rahmen der knapp zweiwöchigen Aktion „Respekt durch Rücksicht“ hat die Polizeidirektion Dresden am Donnerstagnachmittag an der Marienbrücke kontrolliert. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema „Rechtsfahrgebot und Radwegbenutzung durch Radfahrer“.

Innerhalb von zweieinhalb Stunden wurden 107 Fahrzeuge, darunter 82 Fahrräder kontrolliert. Dabei wurde in 49 Fällen von Radfahrern nicht der Radweg genutzt, sondern die Fahrbahn. Außerdem waren 19 Radfahrer entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs. Die Polizei registrierte an der Marienbrücke auch 20 Rotlichtverstöße (elf Mal Fahrrad, neun Mal Kraftfahrzeug). Bei Autofahrern wurden zudem unter anderem fünf Verstöße gegen die Gurtpflicht und drei Handyverstöße festgestellt.

Die nächste Schwerpunkt-Kontrolle findet am Montag (10. Mai) am Albertplatz zum Thema „Rotlichtverstöße“ statt.

 

+++ Update 05. Mai +++

Schwerpunkt am Mittwoch war der Schillerplatz. Dort wurden innerhalb von zwei Stunden 53 Fahrzeuge kontrolliert (darunter 46 Fahrräder). Dabei nutzten in 38 Fällen Radfahrer unerlaubt den Gehweg, sechs waren entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs. Die Polizeibeamten registrierten zudem am Schillerplatz fünf Rotlichtverstöße (drei Mal Auto, zwei Mal Rad).

Ein weiterer Schwerpunkt war am Vormittag die Könneritzstraße/Ecke Magdeburger Straße. Dort kontrollierte die Polizei 34 Fahrzeuge, darunter 19 Fahrräder. Dabei waren 16 Radfahrer entgegen der zulässigen Fahrtrichtung unterwegs. Acht Autofahrer begingen einen Rotlichtverstoß.

Die Geschwindigkeit wurde auf der Königsbrücker Straße und dem Terrassenufer überprüft. Kontrolliert wurden fast 2.200 Fahrzeuge. Dabei wurden mehr als 200 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.

Am Donnerstag findet die nächste Schwerpunkt-Kontrolle auf der Marienbrücke statt.

+++ Update 04. Mai +++

Die Polizeidirektion Dresden hat am Dienstag im Stadtgebiet ihre knapp zweiwöchige Kontroll-Aktion "Respekt durch Rücksicht" gestartet. Ziel ist es, die Sicherheit des Radverkehrs zu verbessern.

Auf vier Straßen wurden die Kontrollen durchgeführt.

An der KreuzungKönigsbrücker Straße/Stauffenbergallee in Richtung Hans-Oster-Straße wurde am Morgen begonnen. Dort wurden innerhalb von etwa zwei Stunden 42 Kraftfahrzeuge (darunter 20 Radfahrer) kontrolliert. Festgestellt wurden unter anderem zwölf Rotlichtverstöße (bei Autos), sowie acht Handyverstöße (Autofahrer und Radfahrer). Zudem waren elf Radfahrer in der falschen Fahrtrichtung unterwegs. In fünf Fällen nutzten Radfahrer unerlaubt den Gehweg.

Etwa zur selben Zeit prüfte die Polizei die Einhaltung der Geschwindigkeit auf derDöbelner Straße. Dort wurden 186 Fahrzeuge kontrolliert und 14 Überschreitungen festgestellt.

Am Vormittag wurde dann als Schwerpunkt die Einhaltung des Seitenabstandes beim Überholen auf derChemnitzer Straßeüberprüft. Innerhalb von etwa zwei Stunden wurden 40 Fahrzeuge, darunter elf Radfahrer kontrolliert. Die Polizei stellte auf der Chemnitzer Straße unter anderem 15 Handyverstöße und sechs Verstöße gegen die Gurtpflicht fest. Zudem wurde fünfmal der vorgeschriebene Seitenabstand beim Überholen von Radfahrern nicht eingehalten. „Unsere Präsenz in den Medien hat ihre Wirkung gezeigt“, sagt der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Gerald Baier. „Die geringe Zahl der festgestellten Verstöße beim Thema Seitenabstand auf der Chemnitzer Straße freut uns sehr.“

Ebenfalls am Vormittag wurde die Einhaltung der Geschwindigkeit auf derWinterbergstraße überprüft. Bei mehr als 1.200 kontrollierten Fahrzeugen wurden 17 Überschreitungen festgestellt.

Zu allen vier Kontrollstandorten sind auch Hinweise der Dresdnerinnen und Dresdner im Bürgerportal der Polizei eingegangen. Seit dem Start am 19. April 2021 wurden 1.200 Anregungen zu kritischen Stellen gegeben. Die Dresdner Polizei baut die Hinweise aus dem Bürgerportal mit in ihre Kontrollen ein. Das Bürgerportal ist unter folgendem Link zu finden:
https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/smi/beteiligung/themen/1024057

Die Kontrollen der Aktion „Respekt durch Rücksicht“ enden am 16. Mai 2021.

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