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  • Kontrolliert wurde beispielsweise auch an der Marienbrücke.

Respekt durch Rücksicht - Fast 2.400 Regelverstöße

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Nach zwei Wochen der Kontroll-Aktion „Respekt durch Rücksicht“ hat die Dresdner Polizei nun Bilanz gezogen. Insgesamt wurden mehr als 3.300 Fahrzeuge kontrolliert, davon rund 1.400 Fahrräder. Dabei gab es rund 2.400 Verstöße.

Negativer Spitzenreiter waren Rotlichtverstöße, gefolgt von der Ablenkung durchs Smartphone. Bei Auto- und LKW-Fahrern war 152-mal der Gurt bei nicht angelegt. 530 Radfahrer nutzten verbotenerweise den Gehweg, fast ebenso viele waren entgegen der zulässigen Fahrtrichtung als sogenannte „Geisterfahrer“ unterwegs.

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn: „Die meisten Verstöße gab es dort, wo Radfahrer keine geeigneten oder umwegfreien Radverkehrsanlagen vorfinden. Diese Voraussetzungen zu schaffen, ist unser Ziel. Die Qualitätserhöhung für den Radverkehr wird damit auch zu einer Erhöhung der allgemeinen Sicherheit im Straßenverkehr führen. Ein Schlüssel dafür sind z.B. mehr sichere Radverkehrslagen entlang der Straßen.“

Der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Gerald Baier hofft, dass mit den Kontrollen viele Verkehrsteilnehmer für ein rücksichtsvolles Miteinander sensibilisiert werden konnten: „Prävention ist stets besser als Repression - das ist der Sinn von 'Respekt durch Rücksicht'. Mit Blick auf die zahlreichen Ergebnisse liegt jedoch noch ein gutes Stück Arbeit vor uns allen.“

Im Rahmen der Aktion kontrollierte die Polizei täglich auch an Orten, die von Dresdnern im Bürgerbeteiligungsportal benannt wurden. Das Portal ging am Dienstag, 11. April an den Start und ist noch bis Sonntag, 7. Mai geschaltet. Mittlerweile sind mehr als 2.400 Hinweise eingegangen. Das Portal ist unter folgendem Link zu finden: https://mitdenken.sachsen.de/respekt2023.

Ziel der gemeinsamen Aktion von Polizeidirektion Dresden und Landeshauptstadt Dresden war es, die Sicherheit des Radverkehrs zu verbessern. Im Herbst dieses Jahres sind erneute Kontroll-Wochen der Aktion „Respekt durch Rücksicht“ geplant.