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Respekt durch Rücksicht: Dresdner Polizei kontrolliert verstärkt auf den Straßen

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Die Dresdner Polizei nimmt diese Woche wieder verstärkt den Verkehr unter die Lupe. Die Kampagne „Respekt durch Rücksicht“ ist in die nächste Runde gestartet! Kontrolliert wurde am Donnerstag-Nachmittag zum Beispiel von 15 Uhr bis 17 Uhr am Güntzplatz in Richtung Albertbrücke. Dort haben acht Polizeibeamte besonders die verbotene Handynutzung am Steuer, das Tragen des Sicherheitsgurts oder die falsche Wegnutzung durch Radfahrer auf dem „Kieker“ gehabt.

Die Polizei-Teams positionieren sich die ganze Woche über an den Kontrollpunkten. Ein Polizeibeamter  steht an einer stark befahreren Straße mit einer Kamera und dokumentiert Verstöße von Verkehrsteilnehmern. Per Funk werden die Kollegen, die weiter weg positioniert sind, informiert und können den betroffenen Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr ziehen und kontrollieren.

Polizeioberkommissar Thomas Kiraly zog Bilanz zur Kontrolle am Güntzplatz: „Innerhalb von zwei Stunden stellten sie unter anderem 20 Rotlichtverstöße fest, wobei vier Autofahrer und 16 Fahrradfahrer das Rotlicht einer Ampel missachteten. Sieben Autofahrer hatten den Gurt nicht angelegt, drei nutzten ein Mobiltelefon am Steuer und acht Fahrer fuhren zum Überholen über eine Sperrfläche.“

Auch auffällig getunte Autos werden durch Spezialisten kontrolliert. Bei Verdacht werden auch Kontrollen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz durchgeführt.

Mit der Aktion soll vor Beginn der „dunklen Jahreszeit“ auf mögliche Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen werden. Bereits seit 2019 wird „Respekt durch Rücksischt“ jährlich durchgeführt.